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Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE

Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE
Spezifikationen
Verkaufshöhe60-80cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitAugust-Oktober
Die Standardlieferzeit beträgt 2-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
Wir versenden Waren am Montag, Dienstag, Mittwoch, nach Absprache auch Donnerstag oder Freitag.
Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 31.71€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Negronne'

'Negronne', weltweit auch bekannt als „Violette de Bordeaux“, ist laut vielen Kennern und Pomologen eine der absolut besten und schmackhaftesten Feigen der Welt. Sie ist ein wahres kulinarisches Juwel, das die königliche französische Tradition perfekt mit der für mitteleuropäische Klimabedingungen erforderlichen außerordentlichen Robustheit verbindet. Sie wird Sie mit ihrer tiefdunklen Farbe, ihrem komplexen, an Jahrgangswein erinnernden Geschmack und ihrer Fähigkeit, auch in kleineren Gärten reiche Ernten zu bringen, überzeugen.


Feigenbaum (Ficus carica) 'Negronne'

Die Sorte stammt aus Frankreich und ist historisch mit den königlichen Gärten von Versailles verbunden. Sie ist auch unter den Synonymen Violette de Bordeaux, Figue Poire oder Petite Aubique bekannt. Bereits 1692 wurde sie vom berühmten königlichen Gärtner J.B. de la Quintinie detailliert beschrieben. Sie verzauberte den französischen Hof und wurde zum persönlichen Favoriten von König Ludwig XIV. („Der Sonnenkönig“). Ihre erfolgreiche historische Verbreitung in die Umgebung von Paris, nach England und Nordamerika ist ein direkter Beweis für ihre Fähigkeit, auch in kühleren Klimazonen mit kurzem Herbst zu gedeihen und zu reifen.

Hauptvorteile der Sorte:

  • Weltspitze im Geschmack: Komplexe Noten von Waldfrüchten und Jahrgangswein.
  • Hohe Winterhärte: Das Holz reift extrem schnell, wodurch sie den Winter hervorragend übersteht.
  • Kompakter Wuchs: Ideale Wahl für Töpfe und kleine Gärten.
  • Extrem hoher Ertrag: Produziert eine riesige Menge an Früchten pro m².
  • Feuchtigkeitsbeständigkeit: Die Früchte platzen und faulen auch bei Regenwetter nicht.
  • Kulinarische Verwendung: Hervorragend für den Frischverzehr und die Verarbeitung (formstabil).
Detaillierte Sortenbeschreibung: Pflanze
  • Wuchs und Habitus: Mittelstark. Der Baum hat von Natur aus einen niedrigeren, kompakteren und ausladenden Wuchs. Im Freiland erreicht er eine Höhe von etwa 2,5 – 3 Metern.
  • Erziehung: Lässt sich sehr leicht formen (sowohl als einstämmiger Baum als auch als mehrstämmiger Strauch). Dank ihrer Ordentlichkeit und der geringeren Größe ist sie ein idealer Kandidat für die dauerhafte Kübelhaltung auf Terrassen.
  • Das Geheimnis der Widerstandsfähigkeit: Ihre hohe Winterhärte ist durch die Wachstumsphysiologie bedingt – das Bäumchen wächst moderat und das neue Holz reift und härtet bereits im Sommer extrem schnell aus (sogar im Halbschatten).
Früchte und Geschmacksprofil
  • 1. Ernte (Sommer / Breba): Reift ab Anfang Juli am Vorjahresholz. Die Produktion ist sehr regelmäßig. Die Früchte sind mittelgroß (ca. 50 g) und haben eine charakteristische eiförmige (birnenförmige) Form. Die dünne Schale ist dunkelviolett bis kohlschwarz. Das tiefrote, wunderbar cremige Fruchtfleisch hat einen delikaten Geschmack mit Noten von roten Beeren.
  • 2. Ernte (Haupternte im Herbst): Trägt von Mitte August bis Oktober sehr reichlich an neuen Trieben. Die Früchte sind etwas kleiner (35 – 45 g), blauschwarz mit hellen Punkten und einer etwas dickeren Schale. Der Geschmack ist extrem konzentriert, marmeladig, mit einer perfekten Balance zwischen Zucker und Waldbeerentönen (erinnert an Jahrgangswein).
Anbaueigenschaften und Agrotechnik
  • Befruchtung und Widerstandsfähigkeit:
    • Befruchtung: Die Sorte ist parthenokarp (selbstbefruchtend) und gehört zur adriatischen botanischen Gruppe.
    • Feuchtigkeitsbeständigkeit: Ein riesiger Vorteil beider Erntewellen ist ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegen schlechtes Wetter (Früchte platzen und faulen nicht im Regen).
    • Winterhärte und Pflanzung: Sehr hoch (bis -17 °C). Pflanzen Sie idealerweise 2- bis 3-jährige Bäume ins Freiland und schützen Sie in kühleren Lagen den Stamm, bis er einen Durchmesser von 6 – 7 cm erreicht hat.
  • Agrotechnik und Erntetipps:
    • Sonnenbedarf (Tipps aus Wien): Der Fruchtansatz im Herbst ist extrem reich (bis zu 300 Feigen an einem kleinen Baum). Damit möglichst viele Früchte reifen können, muss der Baum im September und Oktober in der vollen Sonne stehen. Wenn das Licht Ende Oktober/Anfang November abnimmt, sinkt die Qualität der letzten Früchte.
    • Erntetipp: Lassen Sie die Herbstfrüchte nicht am Baum überreif werden. Wenn sie zu lange dort bleiben, verlieren sie Saft (trocknen) und die Schale wirkt unangenehm dick. Ernten Sie sie, wenn sie weich, aber noch voller Saft sind.

Nachteile der Sorte:

  • Kleinere Früchte: Besonders die Herbsternte bringt kleinere Früchte (ca. 35 g).
  • Dickere Schale bei Überreife: Wenn die Herbstfrüchte zu lange am Baum bleiben, kann die Schale dicker und trockener wirken.
  • Sonnenbedarf im Herbst: Benötigt im September und Oktober volle Sonne, damit die gesamte riesige Herbsternte ausreifen kann.

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